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Blühende Westsahara |
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Einer der wenigen Strandabschnitte, die
mit Fahrzeug zugänglich sind. Diese Stelle ist inzwischen
bei Wohnmobil-Reisenden zum beliebten Lagerplatz geworden. |
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Hier in Hülle und Fülle zu finden:
Cistanche tinctoria, eine der schönsten Sahara-Pflanzen.
Sie ist eine Schmarotzer-pflanze, die die
Wurzeln in der Nähe wachsender anderer Pflanzen anzapft. |
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Das Restaurant der recht neuen Ferien-Anlage
"La Courbine d'Argent" ausserhalb des Ortes Sidi Akhfenir.
Der französische Betreiber hat sich vor allem
auf die Organisation von Ferienaufenthalten für Hobbyfischer
spezialisiert. |
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Etwas zu kühl zum Schwimmen. Aber zum
Muscheln- und Steine-Sammeln zwischen den rund geschliffenen
Felsbrocken allemal schön genug. |
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Wir nähern uns der Region Agadir, die
landwirtschaftlich aktiv genutzt wird.
Von Gemüse-Mangel kann hier nun keine Rede
mehr sein. Uns freut's, nachdem unsere Ernährung in Mauretanien
ja vorwiegend aus Tetrapacks und Dosen bestritten wurde. |
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Bei diesem freundlichen Herrn in Agadir
kaufen wir Kurt's Flugticket in die Schweiz.
In zwei Tagen wird Kurt uns in Marrakech verlassen,
weil zu Hause die Arbeit ruft. |
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Die berühmte "Rentnerplatte" von Taghazoute,
einige Kilometer nördlich von Agadir. 500 Wohnmobile und
mehr haben hier zu Rekordzeiten wild gecampt. Gemäss marokkanischen
Aussagen leider nicht unter Beachtung des Umweltschutzes. |
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Schild und tiefer Graben zwischen Strasse
und "Platte" scheinen manchen Europäern jedoch offensichtlich
nicht zu genügen. |
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Küstenort Tamri: Das Dorf
lebt von seinen
Bananenplantagen. |
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Alte Handwerkskunst im schönen Küstenstädtchen
Essaouira. |
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Marrakech. Auf dem berühmten Platz Djamaa-el-Fna
(Platz der Geköpften) sollen früher die Köpfe der Hingerichteten
auf Stangen aufgespiesst worden sein.
Hier begegnet man den Schlangenbeschwörern,
Märchenerzählern, Fetisch-Verkäufern und sonstigen künstlerischen
Darbietungen aller Art. |
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Welche Attraktion die Besucher unter
diesen Schirm lockt, haben wir nicht herausgefunden. Es scheint
jedoch eine Darbietung zu sein, die ausschliesslich für das
männliche Publikum bestimmt ist. |
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Es gibt keinen Ort in Marokko, an dem
ich mich mehr in die Geschichten von Tausend-und-einer-Nacht
versetzt fühle als Marrakech.
Das Bild zeigt ein Schmuck-Geschäft in den
labyrinthartig ineinander verschlungenen Gässchen des Souks. |
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| Das Frauenteam bestehend
aus Lisanne, Regina und mir reist ab jetzt alleine. Zu Kurts
Abschied am Flughafen von Marrakech strahlt wieder die Sonne
vom Himmel, nachdem wir am Vortag reichlich Gebrauch von
Regenschirm und -jacken machen mussten. |
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Unser Ziel ist der Anti-Atlas, drum
reisen wir zunächst auf der Transitstrecke zurück nach Agadir.
Gemäss meinem Empfinden ist diese Route die gefährlichste
Strasse Marokkos. Trotz Kurven wird rücksichtslos
gerast und vor allem überholt. Wir passieren unzählige Unfallstellen
und werden mehrfach selbst fast vom überholenden Gegen-verkehr
in den Graben gezwungen. Ein Horror! |
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Landschaftlich ist die Route allerdings
sehr schön.
Dennoch würde ich jedem,
der nicht unter grossem
Zeitdruck leidet, die Alternativstrecke via
Essouira
ans Herz legen. |
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Erholung pur bietet die erst kürzlich
ca. 10 km ausserhalb von Agadir eröffnete Hotel- und Campinganlage
"Paradis Nomade". Das französische Ehepaar Derue hat dieses
gepflegte kleine Paradies erschaffen und kümmert sich liebevoll
um seinen Erhalt. |
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Eingebettet in die schöne Landschaft
in den Bergen nördlich von Agadir, ist das "Paradis Nomade"
eine sehr gute Alternative zum lauten und überfüllten Campingplatz
von Agadir. |
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Einziges Wermutströpfchen in der
entspannten Idylle: Regina stellt ihre Geox-Schuhe "zum
Lüften" auf die
Aussenmauer des Campinggeländes. Keine gute Idee. Das Problem,
welches wir am nächsten
Tag zu lösen haben, lautet: Neue Schuhe für Regina
kaufen. Die Geox waren ihr einziges festes Schuhwerk. |
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| Kurt bietet uns von zu Hause
aus einen einzigartigen Service: Er studiert täglich im Internet
die Wetterprognosen für Marokko und informiert uns entsprechend.
Dank seiner Hilfe können wir unsere Routen so planen, dass
wir immer der Sonne entgegenfahren. |
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Wir setzen die Fahrt in Richtung
Anti-Atlas fort. Kurvig und schmal gehts durchs Gebirge.
Ausser uns ist glücklicherweise kaum jemand auf dem Bergsträsschen
unterwegs, so dass wir entspannt reisen und die schöne
Landschaft geniessen können. |
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Der Frühling hat Einzug gehalten. Selbst
in höheren Lagen sind schon einzelne blühende Mandelbäume
anzutreffen. |
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In Kürze wird die ganze Gegend in der
rosa Pracht der Mandelblüten erstrahlen. |
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Eine klassische Speicherburg, genannt
Agadir, wie sie im südlichen Marokko häufig zu finden sind. |
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| Wir erreichen Tafraoute.
Die Landschaft, in die das auf 1.000 m gelegene Örtchen eingebettet
ist, begeistert mich immer wieder aufs Neue. |
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Durch Winderosion sind in der Umgebung
von Tafraoute faszinierende Felsformationen entstanden. |
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Viele der Häuser in Tafraoutes Umgebung
präsentieren sich sehr gepflegt in den für diese Region typischen
Pastellfarben. |
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Ein verblassendes Kunstwerk, das 1983
entstanden ist. Der Belgier Jean Vérame hat auf zwei Kilometern
Länge einzelne Felsen farbig bemalt. |
Wir müssen leider feststellen,
dass der Camping "Les trois Palmiers" von Tafraoute in
einem noch desolateren Zustand ist als ich das von unseren
früheren Besuchen gewohnt bin. Ausserdem ist der kleine Platz
geradezu vollgestopft mit Wohnmobilen.
Es erscheint uns um ein Vielfaches verlockender,
auf dem schönen Freigelände neben dem Camping zu nächtigen.
Es stehen dort bereits etwa zehn andere Fahrzeuge, denen
wir uns kurzerhand anschliessen.
Die Freude ist von kurzer Dauer. Grade sind
wir dabei, unsere Campingstühle aus dem Landi zu holen,
als wir bemerken, dass mehrere Polizisten die Runde machen.
Wildcampen ist hier verboten. Zum Glück gibt es eine Alternative
zur vorgenannten Einrichtung. Grade mal einen Kilometer entfernt
wurde vor wenigen Wochen der neue Camping "Taska" eröffnet.
Nun haben wir (und alle anderen Vertriebenen) die Möglichkeit,
den neuen Platz zu testen. Fazit: Die neue Anlage ist empfehlenswert.
Freilich stellen wir uns insgeheim die Frage, ob wohl der
Besitzer einen besonders guten Draht zur örtlichen Gendarmerie
hat... |