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Gambia
Stand: Januar 2004

Allgemeines
Strassen
Visum / Grenzübergänge

Allgemeines
Der kleine Staat Gambia hat nur einen
einzigen Nachbarn. Im Westen befindet sich die Atlantik-Küste. Alle
anderen Grenzen teilt es mit dem Land Senegal.
Obwohl die ehemalige englische
Kolonie Gambia über eine eigene Währung, den Dalasi, verfügt,
empfiehlt es sich, einige CFA dabei zu haben. Beispielsweise für
die Fähre nach Banjul muss mit CFA (alternativ Euro) bezahlt
werden.
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Gambia hat an einigen Abschnitten der Atlantikküste
Infrastrukturen für Pauschaltouristen geschaffen. Der Ansturm
hält sich allerdings sehr in Grenzen. Bei unserer
Gambia-Reise im Dezember 2003 hatten wir den fast unendlichen
Strand von Sukuta für uns allein. Kein schlechter Ort, um sich von den
"Strapazen" einer Westafrika-Reise zu erholen. |
Es ist möglich, vom Hafen der
Hauptstadt Banjul ein Fahrzeug zu verschiffen.
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Der Gambia River teilt das Land
der Länge nach in einen nördlichen und einen südlichen
Teil. Es gibt keine Brücken über den Fluss, so dass man
ausschliesslich auf Fähren angewiesen ist, wenn man den Fluss
überqueren möchte. Für diese Übung ist zumeist viel Geduld
erforderlich, da die Fähren aufgrund ihres schlechten
Wartungszustands häufig ausfallen. |
Zur Jahreswende 2003/2004 waren in
Gambia deutlich die Auswirkungen der "Zero
Tolerance"-Strategie zu spüren, die von der Regierung
umgesetzt wird. Die Behörden möchten auf diese Weise zahlreiche
Probleme wie z.B. Korruption und Drogenhandel in den Griff bekommen.
Für das Reisen in Gambia bedeutet diese Politik der Null-Toleranz
gegenüber Gaunern und korrupten Beamten ebenfalls eine grosse
Erleichterung.

Strassen
Die Asphaltstrassen im touristisch erschlossenen
Gebiet entlang der Küste Gambias sind in einem ausgezeichneten
Zustand.
Für die Teerstrasse, die am Südufer des Gambia
River entlang nach Osten führt, trifft dies leider inzwischen gar
nicht mehr zu. Ein Schlagloch reiht sich an das andere.
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Deshalb ist Reisenden unbedingt
die Route entlang des Nordufers des Gambia River zu empfehlen.
Diese Route wird derzeit ausgebaut. Der Abschnitt von Banjul
bis Kerewan ist frisch asphaltiert. Es folgt ein Stück
beschwerliche Piste bis Farafenni. Ab dort ist die Piste in
einem tadellosen Zustand. Es ist nur noch eine Frage der Zeit,
bis auch hier der Teerbelag fertiggestellt ist. |

Visum / Grenzübergänge
EU-Bürger benötigen für Gambia kein Visum. Als
Schweizer erhält man das Visum problemlos bei der Einreise (Gebühr
ca. 6 Euro).
Bislang benutzten Reisende für die Aus- und
Einreise nach und von Senegal in der Hauptsache die Grenzübergänge
bei Karang (Nordwesten), Farafenni (Norden), Selete (Südwesten)
oder Sabi (Südosten, zwischen Basse Santa Su und Vélingara).
Zusätzlich zu diesen Grenzübergängen gibt es aber
zumindest eine sehr gute Möglichkeit, auf der Nordseite des
Gambia River auf geradem Wege nach Tambacounda (Senegal) zu
gelangen, via den kleinen senegalesischen Ort Nétéboulou. Hier
erfolgt die Zollabfertigung. Mit Carnet ist die Einreise
gebührenfrei. Den senegalesischen Einreisestempel erhält man in
Tambacounda. Auf gambischer Seite gibt es bei diesem Grenzübergang
keine Einrichtungen von Zoll oder Gendarmerie.
Wer in umgekehrter Richtung fährt,
sollte die gambischen Einreiseformalitäten bei der ersten
Möglichkeit im Landesinneren erledigen (z.B. Georgetown oder
Farafenni).


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